I.4.b.31
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Ethnologisches Museum
Berlin-Dahlem

Navaho, Hopi und Apache

Möllhausen-Liste Nr.32.: Navahoes, Moquis und Apatsches

Kriegsverlust

Die Bilder im Völkerkundemuseum

    Um seine Bilder für die Nachwelt zu sichern, verschenkt Balduin Möllhausen sie ein Jahr vor seinem Tod an Berliner Museen. Die Landschaften erhält die Geographische Gesellschaft und die Bilder, welche Indianer und ihr Umfeld zeigen, gehen an das Völkerkundemuseum in Berlin. Insgesamt sind es neben einem Skizzenbuch (mit 99 Zeichnungen von der ersten Reise) vier Mappen mit insgesamt 80 Aquarellen. Davon erhält das Völkerkundemuseum 33 Aquarelle.

    27 der 33 Bilder wurden im Krieg vernichtet. Es existieren aber fotografische Platten.

Beschreibung von Horst Hartmann
in:
George Catlin und Balduin Möllhausen. Zwei Interpreten der Indianer und des Alten Westens.- Berlin: Dietrich Reimer Verlag. 1963

    Auf diesem Bild werden uns zwölf Indianer aus Neumexiko vorgestellt. Es gehört nicht zu den guten Werken des Malers, da die einzelnen Personen zu stereotyp gestaltet worden sind. Möllhausen scheint bei der Wiedergabe der Walapai und Apache keinen Unterschied gemacht zu haben, wie sich aus einem Vergleich zwischen dieser Darstellung und den beiden farbigen Titelblättern der Reisen in die Felsengebirge Nord-Amerikas ersehen läßt.

Ähnliche Bilder:

    II.3.7
    Reisen in die Felsengebirge Nord-Amerikas bis zum Hoch-Plateau von Neu-Mexico, unternommen als Mitglied der im Auftrage der Regierung der Vereinigten Staaten ausgesandten Colorado-Expedition.- Leipzig. 1861

    Eingeborene im nordwestlichen Neu Mexiko
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