1.1.c.8
© National Museum of American Art

Smithsonian Institution
Washington, DC

[Möllhausen und Warukscha, Tochter von Wa-ki-ta-mo-nee]
[Indians and White Man.]

Unsigned.
(No date, tribe or location given.)

Estate of Dr.Charles Rau
Cat. 378517
Acc. 143553

Die Bilder im National Museum, Washington:

    Einige der für den Herzog Paul Wilhelm von Württemberg gefertigten Arbeiten hatte Balduin Möllhausen nach der ersten Reise für den mit ihm befreundeten Dr. Charles Rau kopiert. 9 Zeichnungen und 1 Aquarell kamen 1937 als Teil der "Charles Rau Papers" in das Smithsonian Institute. 1 Zeichnung ging in einem Tauschgeschäft in den Besitz von D.I.Bushnell Jr. und gelangte 1941 als Teil der I.D.Busnell-Sammlung in den Besitz des Peabody Museums der Havard University.
    Im U. S. National Museum, Washington D. C., befinden sich heute 9 Originale, darunter ein Aquarell.

Abgedruckt in:

    Friedrich Schegk: Aus der frühen Geschichte von Nebraska.
    (in)
    Lexikon der Reise- und Abenteuerliteratur. Herausgegeben von Friedrich Schegk.- Meitingen: Corian-Verlag. Heinrich Wimmer. 1988 ff.
    28. Erg.-Lfg. September 1995

Abgedruckt in:

    Die Mandanenwaise. Erzählung aus den Rheinlanden und dem Stromgebiet des Missouri von Balduin Möllhausen.- Berlin: Otto Janke. 1865
    Neuausgabe:
    München: ABLIT Verlag. 2001

Texte:

    Tagebuch einer Reise vom Mississippi nach den Küsten der Südsee.- Leipzig: Hermann Mendelsohn. 1858.
    Kapitel 11
    Des Naturaliensammlers Erzählung seiner Reise mit den Oto-Indianern

    ... Matt und erschöpft lag ich endlich am Feuer; Wa-ki-ta-mo-nees Töchter hatten die nassen Leggins und Mokassins von meinen Füßen entfernt, um diese zu trocknen und mit stärkeren Sohlen zu versehen. ...

    Die Mandanenwaise. Erzählung aus den Rheinlanden und dem Stromgebiet des Missouri von Balduin Möllhausen.- Berlin: Otto Janke. 1865
    Neuausgabe:
    München: ABLIT Verlag. 2001

    ... Die scharfe Eiskruste, welche den Schnee bedeckte und nicht stark genug war, die Last eines Menschen zu tragen, hatte meine Füße durch die weichen wildledernen Mokassins hindurch derartig zerschnitten und wund gerieben, daß ich nur noch unter den größten Schmerzen zu wandern vermochte. Der Tag der Rast sollte also vorzugsweise dazu dienen, mich mit einer festeren, aus Büffelleder hergestellten Fußbekleidung zu versehen, und hatte Warukscha, die zweite Tochter des Medicinmannes, beiläufig bemerkt, mein Liebling, es freiwillig und anscheinend mit großer Freudigkeit übernommen, mir ein paar derbere Mokassins anzufertigen.- ...
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