BALDUIN MÖLLHAUSEN |
|
Sankt-Elmsfeuer |
|
|
aufgenommen in: |
Sankt Elmsfeuer und andere Novellen von Balduin Möllhausen. Mit Illustrationen von A. Lewin.- Berlin. Eisenach. Leipzig: Hermann Hillger Verlag. (1905). (Kürschners Bücherschatz. 459) |
|
|
|
|
02-06-02
119 SS. (Kürschners Bücherschatz. 459)
Mit dem Gedicht Hurra die blauen Jacken! (1 Seite) am Anfang. |
|
|
Sankt-Elmsfeuer |
Vorabdruck: |
|
Der Ritt um`s Leben |
Vorabdruck: |
|
Die Tierbändigerin |
Vorabdruck: |
|
|
|
|
Scenen aus dem Volksleben in Neu-Orleans. Von Balduin Möllhausen.
Seiten 411-414. |
|
|
aufgenommen in: |
Palmblätter und Schneeflocken. Erzählungen aus dem fernen Westen von Balduin Möllhausen. Erster Band.- Leipzig: Hermann Costenoble. 1863. |
|
nach 1905: |
Scenen aus dem Volksleben in Neu-Orleans. Von Balduin Möllhausen. |
|
|
|
|
06-07-21, Archiv
Der Schatz vom Satansmoor. Novelle von Balduin Möllhausen. Seiten 82 bis 183. |
|
|
Illegaler Nachdruck |
Der Schatz vom Satansmoor. Philadelphia: Hoffmann & Morwitz. (ca 1885). |
|
später abgedruckt in: |
Illustrirtes Sonntags-Blatt.- Stuttgart: Hermann Schönlein. 1886. |
|
nach 1905 |
Der Schatz vom Satansmoor. Novelle von Balduin Möllhausen. Herausgegeben von Karl Jürgen Roth.- Siegen: Roth. 1996. |
|
|
|
|
2 Bll., 347 SS.; 2 Bll., 332 SS,; 2 Bll., 338 SS.
Staatsbibliothek Berlin
Im Jahr 1880 war Balduin Möllhausen 55 Jahre alt und seine letzte Amerikareise lag 22 Jahre zurück, als er mit seinem achtzehnten Roman, DER SCHATZ VON QUIVIRA, etwas schrieb, das sich von seinen bisherigen Werken abhob. Vermutlich ausgelöst durch den Verlust seines Lieblingssohnes Richard, der als Seeoffizier 1879 auf der See verschollen war, ist DER SCHATZ VON QUIVIRA ein trauriger Roman geworden. Mehr noch, als in seinen anderen Romanen wird die Geschichte von Frauen beherrscht. Und mehr als in den meisten seiner anderen Romane beschwört er Erinnerungen herauf. Wenn auch in allen seinen Romanen autobiographisches Material enthalten ist, so doch selten in derartiger Dichte wie hier. In dem Maß, in dem die Vergangenheit sich zu Wort meldet, verliert sich das Fabulieren, das Vorantreiben der Handlung. In den Vordergrund treten Zustandsschilderungen. Aufgewogen wird der Mangel an Aktion aber durch die eindringliche, düstere und bittere Darstellung des verkommenen Jesuitenhofs bei Bonn - in dem Möllhausen seine Kindheit verlebte - und seiner Bewohner. Der Jesuitenhof - im Roman Karmeliterhof - bietet in seinem nicht aufzuhaltenden baulichen Zerfall ein Bild der Hoffnungslosigkeit, der Vergeblichkeit menschlicher Bemühungen, so wie die Bewohner als Abbild dazu die Vergeblichkeit menschlicher Beziehungen demonstrieren. Die Menschen sind aus der Realität geflohen, sind eingesponnen und gefangen in ihren Zwangsvorstellungen und Wunschträumen, unfähig zu normalen Beziehungen. Die Marquise hat sich durch ihren übertriebenen Stolz um den geliebten Mann und ein erfülltes Leben gebracht und verfolgt irreale Rachepläne. Gertrud wird von ihr - als Werkzeug mißbraucht - dressiert zu einem Leben, das echte Beziehungen ausschließt. Der alte Wegerich lebt in einer Traumwelt in Erwartung der nie stattfindenden Rückkehr des Altertümer sammelnden Gutsbesitzers, der, anscheinend immer auf Reisen, ein Abbild von Möllhausens Vater ist. Der alte Ginster will von den Menschen nichts mehr wissen und sitzt einsam Tag und Nacht am Rheinufer und fischt. Lucretia, zwar noch einigermaßen normal, dafür vollkommen unselbständig, hat aus purer Hilflosigkeit dem bösen, etwas unappetitlichen Splitter die Ehe versprochen und weiß nun nicht, wie sie ihrem Schicksal entkommen könnte und verdrängt die Wirklichkeit. Splitter, eigentlich der Bösewicht, erweist sich bei näherer Betrachtung doch nicht als der große Schurke. Er ist nur eine armselige Figur und ebenfalls fernab der Realität in der Verfolgung eines Plans gefangen, der, von vornherein zum Scheitern verurteilt, auch ihm sein bürgerliches Glück bescheren soll. Diese Ansammlung von Außenseitern wird umschlossen von zerfallenden Gebäuden mit darin lebendem Gesindel, von verkommenen, ungepflegten Gärten - alles kontrastierend zu der Schönheit der umliegenden Landschaft des Rheintals, wie auch das Bauernpaar Barthel und Kathrin als Kontrast zur Belegschaft des Karmeliterhofs zeigt, wie man glücklich wird. In diese Oase des Zerfalls kommt Perennis, ein Abbild des jungen Möllhausen, um die Stätte seiner Kindheit noch einmal zu sehen. Die Situation auf dem Karmeliterhof ist hoffnungslos und unlösbar, alles verharrt in trostloser Bewegungslosigkeit - ein geschlossenes System. Da bleibt als einziger Ausweg - wie 31 Jahre davor für den jungen Möllhausen schon einmal - die Reise nach Amerika. In Amerika scheint zunächst alles besser zu sein. Der Leser kann endlich aufatmen, ist er doch der engen Gesellschaft der auf dem Karmeliterhof eingepferchten Sonderlinge entkommen. Endlich hat er es wieder mit normalen Menschen zu tun - normal sogar noch dann, wenn es sich um Banditen handelt. Und mit Mr.Plenty zieht auch wieder etwas Humor ein. Entscheidend aber - die Unbeweglichkeit hat ein Ende. Man bricht auf, um einen Schatz zu suchen. Die Landschaften werden dem Leser in alter Meisterschaft vor Augen geführt, man glaubt die Sehnsucht des Erzählers zu spüren, wenn die Bilder aus seinem Gedächtnis aufsteigen.
Aber immer wieder werden die Erinnerungen überlagert von melancholischen Betrachtungen über den Untergang der alten Kulturen und die Zerstörung ihrer Städte. Teils als Spiegelbild, teils im Kontrast dazu, tauchen Motive des ersten Teils auf. So spiegelt sich der Zerfall des Karmeliterhofes in ebenso düsteren Schilderungen des zerstörten Quivira. Und wo in Deutschland die Welt noch in Ordnung war, beim ländlichen Tanzvergnügen auf dem Volksfest,
Massiv holt die Traurigkeit ihn und den Roman wieder ein. Er kann nicht bleiben - die zwei Frauen, die er zurückgelassen hat, kommen ihm wieder in den Sinn. Er muß zurück zum Karmeliterhof. Das pflichtgemäße Ende des Romans wird dann schnell abgewickelt. Die Rätsel sind aufgeklärt. Der Marquise wird die Tragik ihres Lebens bewußt, Gertrud hat die Karriere begonnen, für die sie von der Marquise gedrillt worden ist und die ihr außer Geld und kurzem Ruhm nicht viel einbringen wird. Ihr einziger Versuch zu einer wirklichen Beziehung - einer der Höhepunkte des Romans - scheitert, denn das Objekt ihrer Liebe, ein Lehrer, ist todkrank und verweigert sich aus Edelmut. Wie so oft bei Möllhausen, wird auch hier demonstriert, daß starke Frauen (in Deutschland - in Amerika ist das manchmal etwas anders) ihre Stärke mit Einsamkeit bezahlen müssen - einen Mann bekommen nur die schwachen. Perennis heiratet Lucretia, die als einzige noch zur Verfügung steht, das langweilige, hilflose, allein nicht lebensfähige Wesen, die Frau, die ihn am wenigsten gereizt hat. Er mag in seiner Ehe eher zu bedauern sein, schwermütige Erinnerungen an interessantere Frauen werden ihn zukünftig begleiten. So erweist sich dann auch das "Happy End" als eben so freudlos, wie der ganze Roman:
"Wie Alle so sanft schlafen," hatte die Marquise gesprochen. Hätte sie nur in die Träume des armen Jerichow und ihres Lieblings, des rastlosen Irrwischs mit dem wunderlichen Herzen einzudringen vermocht! Der breite Strom kannte ebenfalls keine Ruhe. Plaudernd und gurgelnd badete er immer wieder die glatt gespülten Strandkiesel. Flüsternd hauchte die sanfte Brise durch die Weidenpflanzung auf dem Uferabhange. Zug um Zug hob der alte Ginster sein Netz aus den Fluthen, abwechselnd leer und mit Beute beschwert. - - - |
|
|
Vorabdruck 18-03-03 |
Der Schatz von Quivira. |
|
Illegaler Nachdruck in: |
Neu-Braunfelser Zeitung, Texas Hill Country (früher German Hill Country), Texas. 1884/86. |
|
nach 1905 |
Der Schatz von Quivira. Roman von Balduin Möllhausen.- Leipzig: Verlagsbuchhandlung von Paul List. |
|
Der Schatz.- München: Schweyer. o.J. (ca 1920). |
|
|
Balduin Möllhausen. Dr Schatz von Quivira. Kampf um einen geheimnisvollen Goldschatz. Bearbeitet von Erich Heinemann.- Hannover: Neuer Jugendschriften-Verlag. 1971. |
|
|
Der Schatz von Quivira. Roman von Balduin Möllhausen.- München: ABLIT Verlag. 2000.
|
|
|
|
|
|
12-07-01
Schilderungen aus den westlichen Theilen Nord-Amerika`s. Das Canalboot
Nr.43, 8.Jg., SS. 684-686 |
|
|
aufgenommen in: |
Palmblätter und Schneeflocken. Erzählungen aus dem fernen Westen von Balduin Möllhausen.- Leipzig: Hermann Costenoble. 1863. |
|
|
|
|
Der Schneesturm. |
|
|
aufgenommen in: |
Palmblätter und Schneeflocken. Erzählungen aus dem fernen Westen von Balduin Möllhausen.- Leipzig: Hermann Costenoble. 1863. |
|
nach 1905: |
Der Schneesturm. |
|
|
|
|
05-03-18
Das Schreibzeug. Seiten 153-224 |
|
|
Vorabdruck: |
Das Schreibzeug |
|
nach 1905: |
Das Schreibzeug. (in) Reliquien. Erzählungen und Schilderungen aus dem westlichen Nordamerika.- Hildesheim. Zürich. New York: Georg Olms Verlag. 1999. |
|
|
|
|
06-06-03
Das schwarze Canon. |
|
|
nach 1905: |
Das schwarze Canon. Von Balduin Möllhausen. |
|
|
|
|
06-06-08
Die Sclaverei in Amerika. Von Balduin Möllhausen. Spalten 557-568 |
|
|
nach 1905 |
Der Vaquero. Roman von Balduin Möllhausen und als Anhang: Die Sclaverei in Amerika. Von Balduin Möllhausen.- München: ABLIT Verlag. 2002. |
|
|
|
|
06-06-05
Senor Demonio. Von Balduin Möllhausen. Seiten 582-597. (Ein Familienbuch für das gesamte geistige Leben der Gegenwart)
Oktober 1894 bis März 1895 |
|
|
|
|
|
Die Söldlinge. Roman in drei Bänden von Balduin Möllhausen. Erster Band. (und) Zweiter Band. (und) Dritter Band.- Stuttgart. Berlin. Leipzig: Union Deutsche Verlagsgesellschaft. 1892. 246 SS.; 250 SS.; 247 SS.
Württembergische Landesbibliothek Stuttgart
Rezensionen: |
|
|
Vorabdruck in: |
Das Buch für Alle. Illustrirte Familien-Zeitung. Chronik der Gegenwart. Fünfundzwanzigster Jahrgang.- Stuttgart: Union Deutsche Verlagsgesellschaft. 1890. |
|
Illegaler Nachdruck: |
Die Söldlinge. Roman von Balduin Möllhausen. Heimat und Fremde. - Nos.612 und 614 Chestnut Strasse, Philadelphia: Verlag von Morwitz & Co. o.J. (ca 1895) |
|
nach 1905 |
Die Söldlinge. Roman von Balduin Möllhausen. Mit Illustrationen von Otto Meyer-Wegner.- Leipzig: Verlagsbuchhandlung von Paul List. 1909. |
|
Die Söldlinge. Von Balduin Möllhausen.- Dresden: Wilhelm Heyne. (1935)
(und) |
|
|
|
|
|
Archiv
Ein Söldlingsleben. Erzählung von Balduin Möllhausen. 4.Jahrgang, Nr.48 (S. 905-907), Nr.49 (S. 925-927), Nr.50 (S. 941-943), Nr.51 (S. 961-963), Nr.52 (S. 977-979). |
|
|
später unter dem Titel: |
Ben Brook. Eine Indianergeschichte. |
|
|
|
|
18-03-13
Der Sonntag in den Goldminen. Seite 511 mit einer Abbildung auf Seite 509. |
|
|
aufgenommen in: |
Ein Sonntag in den Goldminen |
|
nach 1905: |
Ein Sonntag in den Goldminen |
|
|
|
|
Specht und Eichhorn. Bilder aus dem Tierleben. |
|
|
|
|
03-06-06 Der Spion. Roman in drei Bänden von Balduin Möllhausen. Erster Band. (und) Zweiter Band. (und) Dritter Band.- Stuttgart, Berlin, Leipzig: Union Deutsche Verlagsgesellschaft. o.J. (1893). 251 SS.; 248 SS.; 232 SS.
Württembergische Landesbibliothek Stuttgart |
|
|
Vorabdruck 06-07-14 bis 20 |
Der Spion. Roman aus dem nordamerikanischen Bürgerkriege. Von Balduin Möllhausen. |
|
Illegaler Nachdruck: |
Der Spion. Roman von Balduin Möllhausen. Heimat und Fremde. - Nos.612 und 614 Chestnut Strasse, Philadelphia: Verlag von Morwitz & Co. o.J. (ca 1895) |
|
nach 1905 |
Der Spion. Roman von Balduin Möllhausen. Mit Illustrationen von Ad. Wald.- Leipzig: Verlagsbuchhandlung von Paul List. o.J. (1909). |
|
Der Spion. Roman von Balduin Möllhausen. Neue bearbeitete Ausgabe.- Dresden: Moewig & Höffner. 1934 |
|
Balduin Möllhausen. Der Spion.- Stuttgart: Boje-Verlag. 1956. |
|
|
Der Spion. Erzählung aus dem westlichen Amerika. Bearbeitet von Erich Heinemann.- Neuer Jugendschriften-Verlag. 1970. |
|
|
Der Spion. Von Balduin Möllhausen.- Balve / Sauerland: Engelbert-Verlag. 1978. |
|
|
Der Spion. Hörspiel von Kurt Vethake nach Balduin Möllhausen.- Maritim Verlagsgruppe Hermann; Auflage: 1 (9. September 2008) |
|
|
|
|
|
06-06-03
Die Springflut. |
|
|
|
|
|
Archiv
Das Squattermädchen. |
|
|
aufgenommen in: |
Der Leuchtturm am Michigan und andere Erzählungen von Balduin Möllhausen. Mit einer Einleitung von Th. Fontane.- Stuttgart: Verlag von W. Spemann. o.J. (1882) |
|
|
|
|
Archiv
Stahl und Stein. Erzählung. |
|
|
|
|
|
06-05-01
Der Steppenbrand. Seiten 118-127. |
|
|
Vorabdruck |
Der Prairiebrand. Schilderungen aus dem westlichen Nordamerika. Von Balduin Möllhausen. |
|
|
|
|
Archiv
Das Strandschloß. Novelle |
|
| | |